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Sicher auf der Straße unterwegs – wie fühlt es sich an, ein Auto selbst zu bremsen?

Klasse FormelWie lange braucht eigentlich ein Autofahrer, um bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h im Ortsgebiet stehenbleiben zu können? Die Schüler der 5. Klassen der Staatlichen Realschule Poing haben sich vergangenen Montag im Zuge des Programms „Hallo Auto“ des ADAC die selbe Frage gestellt. Genauer gesagt haben sie zuerst geschätzt und dann beobachtet. Das Ergebnis war  für alle verblüffend. Die meisten Kinder haben die Strecke, die dazu nötig ist, gehörig unterschätzt. Gott sei Dank wurde nur das mit Straßenkreide aufgemalte Strichmännchen überfahren! Das Ergebnis machte alle Buben und Mädchen nachdenklich. Doch damit nicht genug: Die Schülerinnen und Schüler durften in einem präparierten Fahrzeug (ähnlich einem Fahrschulauto) als Beifahrer selbst eine Notbremsung dürfen. „Das war voll cool“, so der O-Ton der Kinder. „Jetzt weiß ich auch, wie es einem Autofahrer geht, wenn ein Auto nicht zum Stehen kommt.“ Moderator Jens Ickert vom ADAC Südbayern betonte, dass das reale Erleben der Gefahrensituation zu einer deutlich größeren Vorsicht der Kinder im Straßenverkehr führt.

Über die Praxis hinaus wurde gemeinsam mit den Kindern die den Autofahrern allgemein bekannte Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ erarbeitet. „Wir hoffen, unsere Schüler für die Gefahren des Straßenverkehrs durch diese und andere Aktionen sensibilisieren zu können“ so Organisator Martin Ortmaier.