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Farbkonzept der Schule

Unsere Schule bekommt ein neues Farbkonzept!

Unsere freiwillig durchgeführte, interne Evaluation im Schuljahr 2013/14 hat viele interessante Informationen und Handlungsaufträge mit sich gebracht. Wir haben uns vorgenommen, gleich im Schuljahr 2014/15 möglichst viele Ziele umzusetzen. Ein zentraler und von Schüler, Eltern und Lehrkräften oft geäußerter Wunsch: Die Realschule Poing soll bunter werden!

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2. OG
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2. OG
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2. OG
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Planung für das Atrium (Visualisierung)

Nach einer Begehung der Realschule am 21. Oktober 2014 und nach mehreren Arbeitstreffen wurde ein professionelles Farbkonzept für unsere Schule erstellt und visualisiert. Dieses berücksichtigt nicht nur bauliche Besonderheiten unserer Schule, sondern bezieht auch farbpsychologische Erkenntnisse mit ein. Man weiß: Jede Farbe löst andere Stimmungen und Gefühle aus. Insofern ist ist die Wahl der „richtigen Farbe“ etwas für Profis.

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Aus Kostengründen wird das neue Farbkonzept schrittweise und in den kommenden Jahren umgesetzt. Zunächst werden die einzelnen Schulgänge gestrichen.

Die betrifft folgende Bereiche:

  • Hauptflure UG, EG, 1. OG und 2. OG
  • Atrium
  • „Zylinder“ im Gebäude-Kern
  • Mensa
  • Klassen- und Fachräume

Ausgangssituation:

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Die einzelnen Stockwerke bekommen unterschiedliche Farbtöne. Unserem Wunsch nach viel Farbe wurde sehr ansprechend Rechnung getragen! (c) FarbDesignStudio, Beate Ripka

Aktuell sind die Hauptflure, Foyer und Klassenzimmer weiß gestrichen. Aufgrund der starken Abnutzungsspuren an den Flur- und Klassenzimmerwänden erfolgt eine Neuausrichtung in Bezug
auf die Farbgestaltung.

Das Farbkonzept sieht vor, die allgemeinen Wandflächen mit einem sehr hochwertigen Farbanstrich u versehen, das den hohen Beanspruchungen des Schulalltags stand hält.
In den Bereichen OG, 1.OG und 2.OG sind in den Zimmern und Fluren einheitliche Bodenbeläge in mittlerem Grau vorhanden. Im Bereich des Erdgeschosses finden wir sehr helle, fast weiße
Bodenfliesen. Generell bleibt der Weißton als Begleitton bestehen für die Deckenflächen und die Brüstungen, die mit weißen Akustikelementen schon Bestand sind.

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(c) FarbDesignStudio, Beate Ripka

Jede Ebene erhält ein charakteristisches Erscheinungsbild durch den vorherrschenden Hauptwandton. Pastellige Grün-Blautöne werden unterbrochen von kräftigen Erkennungsfarbtönen für das Leitsystem an den Klassenräumen. Diese gewährleisten eine gute Orientierung in den Fluren.

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(c) FarbDesignStudio, Beate Ripka

Eine besondere Rolle spielt der „Zylinder„. Er unterscheidet sich in Farbe und Haptik von den restlichen Wandflächen. Eine hochglänzende, spiegelglatte Spachteltechnik setzt hier Akzente und
damit den Zylinder gekonnt in Szene. Das kräftige Rot dient auch zur Orientierung, da sich dahinter die Sanitärräume befinden.

Auf das Rot des Zylinders abgestimmt, erhält der Bereich Essensausgabe einen starken Orangeton und erscheint als zweiter zentraler Punkt neben dem Zylinder. Beide Farbtöne ziehen sich
über den Bereich EG, 1. OG und teilweise 2. OG.

Die Mensa, deren Bestuhlung aus kräftigen Akzentfarben Rot-Gelb-Grün und Blau besteht, wird durch einem dezenten Orangeton zu einem gemütlichen Pausenort. Dieser schließt sich harmonisch an die Essensausgabe an.

Die Bereiche Aufzug und Treppenhäuser bekommen einen intensiven Akzentton in Orange.

In den Treppenhäusern werden nur die Stirnseiten farblich akzentuiert, die restlichen Wandflächen
bleiben neutral weiß.

Für die Klassenräume wurden Farbkombinationen in aufgehellten Nuancen aus den Farbfamilien der Geschoßfarbigkeit entnommen.

Es gibt für jede Etage einen Farbklang bestehend aus drei Farbtönen und Weiß. Farbtöne von Gelbgrün über Türkis nach Blau und Violett erscheinen in den Unterrichtsräumen. Diese Farbtöne können an unterschiedlichen Flächen (abgehängte Decken, Wandflächen) angewendet werden und ermöglichen dadurch immer wieder neue Kombinationen. Die farbliche Verteilung der Varianten bleibt bis zur Umsetzung offen.

Für den Bereich Kommunikation (1. OG vor den Fachräumen Deutsch/ Englisch) ist der Vorschlag, die Wand als Gestaltungfläche für großformatige Kunstprojekte zu nutzen. Entweder als Aktionswand zum direkten Bemalen oder um große Leinwände zu gestalten und an die Wand zu hängen. Das Anbringen einer Lichtschiene ist sinnvoll um den dunklen Bereich aufzuwerten.

Das Atrium lädt den Besucher ein und ist entscheidend für den ersten Eindruck. Der eingesetzte Weißton in Decken und Brüstungen wird durch dezente Durchblicke auf die farbigen
Flure unterbrochen. Die Stützen im Atrium erhalten einen dunklen Grauton, der in den Türrahmen und Teilen des Bodens vorhanden ist.

FarbDesignStudio, Beate Ripka
CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH
Roßdörfer Straße 50, 64372 Ober-Ramstadt
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Matthias Wabner, Schulleiter