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Kennenlerntage der 5. Klassen

Bildschirmfoto 2013-11-22 um 16.26.27 Am ersten Tag, dem 23.10.2013, waren alle Schüler der fünften Jahrgangsstufe der Realschule Poing mit ihren Klassenlehrern im Münchner Museum „Mensch und Natur“ zu Besuch, das im Nordflügel des Schlosses Nymphenburg untergebracht ist. Dort gab es viel zu entdecken: Die Erdgeschichte, die Entstehung des Lebens und die Evolution werden mittels Schaubildern sowie originalgetreuen Tier- und Pflanzenmodellen dargestellt. Besonders gefallen hat den Schülern der Bereich „Spielerische Naturkunde – nicht nur für Kinder“, wo ihr Allgemeinwissen zu Tieren und Pflanzen gefragt war und sie an verschiedenen Stationen selber aktiv werden konnten. Darüber hinaus kam jede Klasse in den Genuss einer sehr lehrreichen Führung. Die Klasse 5 a machte eine Reise durch die Zeit und versuchte, der Geschichte des Lebens auf die Spur zu kommen. Die Klassen 5 b und 5 c erfuhren im Rahmen einer Fotoausstellung, wie unterschiedlich die Essgewohnheiten der Menschen auf der Erde sind. Die Schüler zeigten dafür großes Interesse, was sich an ihren Fragen äußerte. Die Klasse 5 d ließ sich in die Geheimnisse einweisen, die uns Steine verraten können.

Am zweiten Kennenlerntag der fünften Klassen ging es um 8:45 in der Früh bei schönsten Sonnenschein mit zwei Bussen nach Siegsdorf ins Mammutmuseum mit Steinzeitgarten. Die Klassen 5b und 5c durften als erstes zu einer Führung ins Museum gehen, während den Schülern und Schülerinnen der 5a und 5d der Steinzeitgarten mit seinen vielen Möglichkeiten gezeigt wurde. So verbrachten diese die nächsten knapp zwei Stunden mit den verschiedensten steinzeitlichen Aktivitäten! Angefangen von der Herstellung eines Amuletts mit steinzeitlichen Werk-zeugen, über Auffädeln von Perlen auf Bastschnüre und Edelsteinsuche im Sand bis hin zu Ringweitwurf auf Hirschgeweihe, konnte jeder etwas finden, was seinen Fähigkeiten und Interessen entsprach. Jeder war mit Feuereifer dabei.Bildschirmfoto 2013-11-22 um 16.27.34

Das Highlight war aber ein Lagerfeuer, um das sich die alle scharten. Nicht, um sich zu wär-men – nein, das erledigte die Sonne! Dich gedrängt standen alle mit Stecken ausgerüstet, die vorne mit einem köstlichen Stockbrotteig umwickelt waren, um das Lagerfeuer. Mit mehr o-der weniger Geduld drehten die Schüler ihre Brote über der Glut bis der Teig sowohl außen als auch innen gar war. Wem das Stockbrot nicht reichte, der fand ein gemütliches Plätzchen, um die mitgebrachte Brotzeit zu essen. Als die beiden anderen Klassen in den Garten kamen, wurde getauscht und die Klassen 5a und 5d wurden zur Museumsführung geholt. Ein weiterer Höhepunkt war das Schleifen eines Ammoniten. Jeder Schüler, jede Schülerin bearbeitete den Ammoniten so lange mit Schleifpapieren, bis er in den schönsten Farben glänzte. Zum Abschluss ging es noch zu einem Spielplatz an die Traun gehen. Um viertel vor Vier kamen alle heil am Bus an, der uns zurück zur Schule fuhr, wo der Tag aber noch lange nicht endete.

Um sechs Uhr wurden von den Eltern noch die notwendigen Utensilien vorbeigebracht. Denn das nächste Highlight konnte starten – die Übernachtung im Schulhaus!!! Nach leckeren Nudeln mit Tomatensoße stellten sich die Tutoren ihrer jeweiligen Klasse vor und lud zu verschiedenen Aktionen ein. Es wurden Spiele im Klassenzimmer gespielt und es gab Schulhausrallys. Der aufregende Tag fand in der Lesenacht im jeweiligen Klassenzimmer seinen krönenden Abschluss. Süßigkeiten, das Lieblingsbuch und eine Taschenlampe durften an diesem Abend genauso wenig fehlen, wie das Kuscheltier und ein paar Gutenachtgeschichten.

Der letzte Tag. Die Kennenlerntage endeten am nächsten Morgen nach einem gemeinsamen Klassenfrüh-stück, zudem alle Eltern eingeladen waren. An einem großen Büffet konnten sich vor allem die müden aber gut gelaunten Schüler und Lehrer mit vielen Köstlichkeiten stärken. Ein wunderbarer Ausklang dieser tollen drei Tage. In der abschließenden Gesprächsrunde konnten sich die Kinder nicht einigen, welcher der Tage nun der schönste war, eines stand jedoch schnell fest: „Die Kennenlerntage, die könnte es öfter geben!“