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Jugendschutz

PeterFranz  / pixelio.de
PeterFranz / pixelio.de

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Thema „Jugendschutz“ geht meist sehr eng mit Fragen des Gesundheitsschutzes einher. Insbesondere die „legalen Drogen“ wie Rauchen oder Alkohol stellen uns alle vor große Herausforderungen. Wir verschließen uns nicht der Lebenswirklichkeit und meinen, dass man die Menschen, insbesondere unsere Kinder und Jugendlichen am besten durch Aufklärung und Überzeugung erreicht.

Wir wissen auch, dass

  1. es unsere Jugendlichen nicht einfach haben, da sie den Konsum von Tabak und Alkohol von uns – also von der Erwachsenenwelt und von ihren Vorbildern (!) – vorgelebt und gezeigt bekommen.
  2. dass wir als Erwachsene – also Eltern, Lehrer, Freunde, Bekannte usw – , andere Rechte haben, mehr Eigenverantwortung für uns selbst tragen müssen und das oft auch zu „Erklärungsnöten“ und Rechtfertigungen führt, denen wir uns nicht gerne aussetzen möchten. Dies passiert vor allem dann, wenn man Kindern und Jugendlichen erklären möchte, dass  Rauchen und Alkohol für sie nicht erlaubt ist und „wir“ diese aber selbst tun…

Dieses Spannungsfeld ist manchmal sehr schwer auszuhalten und sicherlich wäre es das Beste, die Erwachsenen würden auch auf Tabak und Alkohl verzichten. Da wir die Welt aber weder verbessern noch verändern können und wollen, aber unserem gesetzlichen Erziehungs- und Schutzauftrag für die uns anvertrauten Kinder gerecht werden wollen, stellen wir Ihnen hier einige wichtige Informationen zusammen:

  1. Gem. § 10 Jugendschutzgesetz dürfen in Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit Tabakwaren an Kinder oder Jugendliche weder abgegeben werden noch darf ihnen das Rauchen gestattet werden.
  2. Insbesondere auch in der Schule, auf dem Schulgelände oder bei Schulveranstaltungen ist das Rauchen und der Konsum von Alkohol und Tabak nicht zulässig.
  3. Wir thematisieren diese Fragen fortlaufend und in allen Jahrgangsstufen im Rahmen des UNterrichts, bei speziellen Themen-Tagen, in Klassenleiterstunden, durch Hinzuziehung von Beratungsstellen und extern Experten und im Rahmen von Einzelfallberatungen.

Hier stellen wir Ihnen einige Unterlagen zusammen, die in diesem Zusammenhang für Schüler und Eltern interessant sind:

 Gerne beraten wir Sie  und würden Probleme, die sich durch Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum unserer Schülerinnen und Schüler ggf. ergeben sehr gerne immer mit Ihnen gemeinsam lösen. Wir verstehen uns hier als Ihre Partner und Unterstützer in einem nicht immer einfachen Erziehungsprozess. Nehmen Sie bitte vertrauensvoll Kontakt zur Klassenleitung, zu den Beratungsfachkräften unserer Schule oder zu externen Beratungsstellen auf. Wir stellen Ihnen hier eine kleine Auswahl an möglichen Anlaufstellen zusammen: