Dominik-Brunner-Realschule Poing | Seerosenstr. 13a | 85586 Poing | Tel. 08121 25 47 89 0

Hausordnung

Diese Hausordnung gilt für den gesamten Regel- und Ganztagsschul- betrieb und für alle Personen, die sich im Realschulgebäude bzw. auf dem Schulgelände aufhalten. Sie fußt auf den Grundsätzen unserer Schulverfassung und ergänzt diese um konkrete Regelungen.
Eltern, Gäste und schulfremde Personen melden sich aus Sicherheits- gründen immer und auf direktem Weg im Sekretariat an. Dort erhalten sie Gastausweise, die am Ende des Besuchs wieder im Sekretariat abgegeben werden müssen. Die Lehrkräfte, das pädagogische Perso- nal und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulverwaltung sind angehalten, schulfremde Personen unmittelbar anzusprechen und zum Sekretariat oder zur betreffenden Lehrkraft zu begleiten. Zum Schutz unserer Schulgemeinschaft gilt: Personen, die sich unan- gemeldet und/oder unberechtigt im Schulhaus bzw. auf dem Schulge- lände aufhalten, werden im Regelfall des Gebäudes/des Geländes verwiesen. Die Nichtbefolgung der Hausordnung zieht im Regelfall ein Hausverbot und im Einzelfall auch eine Strafanzeige wegen Hausfrie- densbruchs nach sich. Im Außenbereich des Schulgebäudes befinden sich Videokameras zur Überwachung des Schulgeländes. Gleiches gilt für den Bereich des Spindraumes. Die Bereiche sind auch durch ent- sprechende Schilder gekennzeichnet.
Die Schülerinnen und Schüler haben sowohl Rechte, als auch Pflich-ten, die ihnen zur Erreichung eines erfolgreichen Realschulabschlus-ses dienen. Sie müssen an allen verpflichtenden Unterrichts- und Schulveranstaltungen teilnehmen und den Unterricht gewissenhaft vor- und nachbereiten. Hierzu gehört insbesondere auch, dass alle notwendigen Materialien für den Unterricht (z.B. auch Sportsachen) mitgebracht werden und dass die Hausaufgaben zuverlässig erledigt werden.
Alle Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, fortlaufend und sorg-fältig ein eigenes Hausaufgabenheft zu führen und dies an jedem Schultag zuverlässig dabei zu haben. Jede Fachlehrkraft überwacht die Hausaufgaben im jeweiligen Fach. Bei mehrfach vergessenen Hausaufgaben in einem Fach wird von der entsprechenden Fachlehr-kraft eine Nacharbeit angeordnet und diese den Eltern vorher rechtzei-tig schriftlich (in Ausnahmefällen vorab mündlich) zur Kenntnis ge-bracht. Die Lehrkräfte führen Aufzeichnungen dazu und stimmen sich untereinander zeitnah ab. Bei einer Häufung von Hinwei-sen/Nacharbeiten folgt zeitnah durch die Klassenleitung eine Einla-dung zu einem Elterngespräch, bei dem möglichst alle Erziehungsbe-rechtigten und der/die jeweilige Schüler/in teilnehmen. Bei Bedarf sind die Schulleitung und weitere Fachlehrkräfte hinzuzuziehen. Bei der vierten Nacharbeit müssen die Schülerinnen und Schüler grundsätz-lich auch mit einer Ordnungsmaßnahme gem. Art 86 BayEUG (z.B. mit einem schriftlichen Verweis) rechnen. Darüber hinaus sind weitere pä-dagogische Erziehungsmaßnahmen möglich.
Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihren Schulweg und die Wahl des Verkehrsmittels so planen, dass sie zwischen 7.50 und 7.55 Uhr im Fach- und Lernraum sein können. Um 7.50 Uhr werden die Fach- und Lernräume von den Lehrkräften aufgesperrt. Die Eingangstüren der Schule schließen automatisch um 07:57 Uhr. Die Zeit bis 08.00 Uhr soll für notwendige Gespräche, zur Vorbereitung aller Unterrichtsmate-rialien und zur Anwesenheitskontrolle bzw. für die Meldung der Absen-ten an das Sekretariat genutzt werden. Um 08.00 Uhr startet der Un-terricht. Sollte die Lehrkraft 5 Minuten nach Beginn einer Unterrichts-stunde nicht da sein, melden dies die beiden Klassensprecher/innen im Sekretariat. Stundenwechsel sollen zügig stattfinden. Vertretungs-stunden sind vollwertige Unterrichtsstunden. Krankmeldungen erfol-gen an jedem Krankheitstag telefonisch oder per SchulApp zwischen 07.30 Uhr und bis spätestens 08.00 Uhr durch die Eltern. Verspätet ankommende Schüler melden sich generell erst im Sekretariat an, be-vor sie sich dann in ihren Unterrichtsraum begeben.
Beim Stundenwechsel begeben sich die Schülerinnen und Schüler direkt auf den Weg zum nächsten Fach- und Lernraum. Gleich zu Be-ginn jeder Unterrichtsstunde sind eventuelle Verunreinigungen oder Beschädigungen der Lehrkraft zu melden. Beim Raumwechsel müs-sen alle Räume ordentlich hinterlassen und abgesperrt werden. Ohne Lehrkraft ist ein Aufenthalt im Fach-/Unterrichtsraum verboten. Die jeweilige Lehrkraft und ihre Klasse sind für ein ordentliches Verlassen des Raumes verantwortlich. Beschädigungen bzw. Verunreinigungen müssen umgehend an den Hausmeister oder ersatzweise im Sekreta-riat gemeldet werden.

In den Fach- und Lernräumen der Fächer Biologie, Chemie, Informati-onstechnologie, Physik und Werken ist das Trinken und Essen aus Sicherheits- und Gesundheitsgründen ausnahmslos untersagt. In den übrigen Fach- und Lernräumen können die Lehrkräfte das Trinken und ggf. auch das Essen zulassen, wenn dies während des Unterrichts erforderlich erscheint und wenn die Fach- und Lernräume anschlie-ßend wieder sauber verlassen werden. Das Kaugummi-Kauen ist im gesamten Schulhaus verboten, da dies leider immer wieder schwer zu beseitigenden Verunreinigungen verursacht. Zur Versorgung mit Trinkwasser steht allen Schülerinnen und Schülern in der Mensa ein kostenloser Wasserspender zur Verfügung.

Falls die Einnahme von Medikamenten während des Unterrichts nötig sein sollte, sind die Erziehungsberechtigten verpflichtet, dies rechtzei-tig vorher der Schule mitzuteilen. Die Einnahme von Medikamenten geschieht dann nach vorheriger Absprache mit der Lehrkraft.
Toilettenbesuche sollen während der beiden Pausen und beim Stun-denwechsel stattfinden. Schülerinnen und Schüler mit einer ärztlich nachgewiesenen Blasenschwäche oder einer sonstigen Erkrankung, die auch während des Unterrichts regelmäßige Toilettenbesuche er-forderlich macht, wenden sich möglichst frühzeitig an die Lehrkraft und/oder an die Schulleitung, so dass in diesen Fällen unbürokratisch dauerhafte Sonderregelungen getroffen werden können. Die Toiletten sind ordentlich zu behandeln und so zu hinterlassen, wie man sie selbst aufsuchen möchte: sauber und ordentlich. Wer Be-schädigungen oder Verunreinigungen auf den Toiletten feststellt, mel-det dies umgehend im Sekretariat oder bei der Schulleitung. Die An-zahl der Personen, die gleichzeitig auf den Toiletten sind, ist räumlich begrenzt.

Die Pausen finden ausschließlich in den dafür vorgesehenen Berei-chen statt. Zur Beaufsichtigung werden in verschiedenen Bereichen Lehrkräfte eingeteilt (Bereiche A-D). Der gesamte Untergeschoss-Bereich (UG) dient lediglich dem kurzfristigen Aufsuchen des eigenen Spindes, nicht jedoch dem Aufenthalt.

 

Bei Problemen oder Notfällen wenden sich die Schüler/innen zunächst sofort an eine der anwesenden Lehrkräfte. Ersatzweise melden sie sich im Sekretariat oder bei der Schulleitung.

Aus Sicherheitsgründen haben sich alle Mitglieder der Schulgemein-schaft so zu verhalten, dass niemand zu Schaden kommt oder sich gestört fühlt. Grundsätzlich ist beispielsweise sind Laufen und Schrei-en im gesamten Schulgebäude verboten. Besondere Sorgfaltspflicht gilt überall, wo leicht Unfälle passieren können (z.B. in den Treppen-häusern, in den Türbereichen, im Begegnungsverkehr auf den Schul-gängen, auf den Sitz-Stufen und -bänken, auf rutschigem/gefrorenem Boden usw.).

Sind die Aufenthaltsbereiche im Freien witterungsbedingt feucht / rut-schig, müssen diese Flächen gemieden werden. Der Aufenthalt in der Busch- und Baumzone auf dem Schulgelände ist zur Unfallverhütung, zum Schutz der Pflanzen und auch mit Blick auf die Reinlichkeit im Schulhaus strikt verboten. Der Pausenhofbereich zwischen Schulhaus und Turnhalle ist während der Vormittagspausen für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe reserviert.

Alle Schüler/innen informieren sich und ihre Mitschüler/innen regelmä-ßig über aktuelle Informationen wie zum Beispiel Änderungen des Stundenplans (Vertretungsplan). Dadurch soll sichergestellt werden, dass auch in Vertretungsstunden immer alle notwendigen Unter-richtsmaterialien mitgebracht werden.
Schriftliche Informationen im Schulhaus bedürfen generell der vorheri-gen Genehmigung durch die Schulleitung.
Wir sind nicht nur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Auch durch unseren Namensgeber „Dominik Brunner“ verpflichten wir uns in besonderer Art und Weise dazu, dass wir jede Form verbaler, physischer oder psychischer Gewalt ablehnen. Das bedeutet: Alle Mitglieder der Schulfamilie greifen bei Fehlverhalten anderer sofort ein und/oder informieren Lehrkräfte und/oder holen anderweitig Hilfe. Wer dies unterlässt, macht sich ebenfalls schuldig. Wir lösen Meinungsver-schiedenheiten innerhalb der Schulgemeinschaft auf Basis eines ver-trauensvollen Miteinanders. Wir reden nicht über-einander, sondern mit-einander. Zur Unterstützung können Lehrkräfte, Mitarbeiter/-innen der Ganztagsschule, unsere Streitschlichter oder auch unsere Sozial-pädagogin unterstützend hinzugezogen werden. Abwertende oder beleidigende Äußerungen über die Schule, Gruppen oder einzelne Mitglieder der Schulgemeinschaft haben uneinge-schränkt zu unterbleiben. Dies gilt in besonderem Maße auch für au-ßerschulische Bereiche in der Öffentlichkeit oder in sozialen Netzwer-ken. Eltern, die ihren Kinder Smartphones oder andere Geräte mit Zugang zum Internet bzw. zu sozialen Netzwerken (z.B. WhatsApp, Facebook, Instagram usw.) zur dauernden eigenen Nutzung überlassen, stehen in der Pflicht, ihre Kinder dabei ordentlich zu begleiten, zu beaufsichti-gen, über Gefahren bei der Nutzung von sogenannten Messenger-Diensten aufzuklären und alle erforderlichen Schutzmaßnahmen im Sinne ihres Kindes zu treffen.
Der Konsum und die Mitnahme von legalen/illegalen Rauschmitteln jedweder Art, von E-Zigaretten und E-Shishas sind an der Dominik-Brunner-Realschule und im schulischen Umfeld untersagt. Das gilt auch für Erwachsene. Es gilt das Jugendschutzgesetz, wonach das Rauchen in der Öffentlichkeit generell für alle Personen unter 18 Jah-ren verboten ist.
Gegenstände, von denen eine Störung und Gefährdung des Schulfrie-dens, der Gesundheit oder der Persönlichkeitsrechte anderer ausge-hen, werden abgenommen und nur an die Eltern ausgehändigt. Insbesondere gilt: a) Das Fuß-/Ballspielen auf dem Schulgelände/im Schulhaus ist nicht erlaubt. b) Ebenso werden Sammel- und Tauschkarten (wie zum Beispiel Sammelbilder zu EM, WM usw.) abgenommen, sobald es dadurch zu konfliktreichen Situationen beim Tausch bzw. durch das Mitfüh-ren dieser Karten kommt. c) Handys und weitere elektronische Geräte dürfen im ausgeschalte-ten Zustand mitgebracht werden. Benutzte elektronische Geräte werden i.d.R. sofort abgenommen und müssen anschließend von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Bei strafrechtlichen Vorkommnissen wird neben der Polizei auch das Jugendamt eingeschaltet. Die Sicherheitsvorschriften für den Schul-weg, die am Jahresanfang mitgeteilt wurden, sind unbedingt einzuhal-ten! Die Lehrkräfte, das pädagogische Personal und alle Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter der Schulverwaltung können im Einzelfall zeitlich und räumlich begrenzte Ausnahmeregelungen z.B. vom „Handy-Verbot“ erteilen, sind dann aber automatisch für die Überwachung verantwortlich.
Das Schulgebäude und das gesamte Schulinventar sind äußerst sorg-sam zu behandeln. Beschädigungen müssen ersetzt werden. Mutwillige Beschädigungen und Verunreinigungen können neben Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen auch eine Strafanzeige nach sich ziehen.
Kopfbedeckungen sollen im Schulhaus aus Sicherheitsgründen nicht getragen werden. Wir achten auf ein ordentliches Äußeres und kleiden uns angemessen. Wir erwarten von allen Schülerinnen und Schülern, dass sie sich in der Schule, auf dem Schulweg und in der Öffentlich-keit höflich und vorbildlich verhalten. Die Lehrkräfte gehen mit gutem Beispiel voran.