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Einzugsgebiet unserer Realschule

Sehr geehrte Eltern,

alljährlich, wenn im Frühjahr die Übertrittszeugnisse ausgestellt werden,  erreichen uns  viele Anfragen zum Schulwechsel.
Unter den Anfragen sind auch zahlreiche Anträge von Eltern, die nicht mehr im Einzugsgebiet unserer Schule wohnen (Stadt und Landkreis München bis Landkreis Mühldorf…).

Natürlich freuen wir uns sehr, dass uns so viele Eltern durch dieses Interesse einen großen Vertrauensvorschuss schenken. Vielen Dank dafür!

Gleichzeitig bedeutet das für uns, dass wir leider vielen Eltern eine „Absage“ geben müssen. Deshalb haben wir hier  ein paar Informationen zusammengestellt, die das Einzugsgebiet und unsere Aufnahmekriterien betreffen.

1. Informationen zu unserem Einzugsgebiet

Grundsätzlich genießen alle Kinder aus den Gemeinden unseres unmittelbaren Einzugsgebietes Vorrang bei der Anmeldung an unserer Realschule in Poing. Das sind die Gemeinden Poing, Pliening und Anzing und deren Gemeindeteile. Kindern aus anderen Gemeinden und Städten können wir in der Regel keinen Schulplatz bei uns anbieten. Diese Regelung ist auf gemeinsame Absprachen mit unseren benachbarten Realschulen bzw. mit dem Landkreis Ebersberg zurückzuführen und dient dazu, den Kindern vor Ort Schulplätze zu garantieren. Etwaige „Restkapazitäten“ in den Klassen müssen wir für jene Schülerinnen und Schüler dieses Einzugsgebietes vorhalten, die im Laufe des Schuljahres (z.B. durch Zuzug oder Schulartwechsel) zu uns kommen.

Die Kinder anderer Gemeinden und Landkreise, die sich bei uns melden, genießen dieselben „Privilegien“, allerdings an der für sie nächstgelegenen Realschule. Diese finden Sie zum Beispiel über das Bayerische Realschulnetz (BRN).

2. Abgelehnte Aufnahmeanträge – auch für uns sehr unangenehm!

Aufgrund der großen Nachfrage finden wir uns leider immer häufiger in einer für uns unglücklichen Rolle wieder, weil wir zahlreiche Anfragen ablehnen müssen. Dies betrifft in der Regel alle Anfragen aus anderen als den genannten Gemeinden. Das ist auch für uns sehr unangenehm, zumal wir uns doch über alle neuen Schülerinnen und Schüler sehr freuen! Viele Eltern führen individuelle und für uns durchaus nachvollziehbare Gründe dafür an, warum sie ihr Kind bei uns anmelden möchten. Oftmals erreichen uns sogar Anfragen aus der Stadt München oder aus entfernteren Gemeinden und Städten. Viele Eltern würden sogar große Fahrwege für ihr Kind in Kauf nehmen.

3. Was neben Ihnen auch viele andere Eltern bewegt

Häufig streben Eltern unsere Schule deshalb an, weil sie die „familiäre“ und überschaubare Größe der Realschule Poing schätzen. Wir haben diesen Vorzug einer vergleichsweise kleinen Schule im Aufbau nun selbst mehrere Jahre erlebt und genossen. Seit dem Schuljahr 2014/15 unterrichten wir aber alle Jahrgangsstufen und haben damit die letzte Ausbaustufe erreicht. Somit sind auch wir eine „normale“ Realschule, wenn man es so bezeichnen will.

Auch unsere beiden gebundenen Ganztagsklassen (5a und 6a) werden zunehmend als Anreiz für einen Schulwechsel empfunden. Auch hier gilt: Beide Klassen werden aus pädagogischen Gründen eine festgelegte Klassengröße haben, so dass wir auch aus Gründen der pädagogischen Konzeption keine weiteren Schülerinnen und Schüler (aus anderen Einzugsgebieten) aufnehmen können.

Viele Eltern möchten uns ihre individuellen Beweggründe auch gerne in persönlichen Vorstellungsgesprächen darstellen und ihrem Wunsch dadurch Nachdruck verleihen. Angesichts der vielen Anfragen ist uns das aber oftmals schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis.

Glauben Sie uns: Es fällt uns allen wirklich sehr schwer, bei so viel Engagement und offensichtlicher Begeisterung für die Realschule Poing eine Ablehnung auszusprechen! 

3. Alternativen und Perspektiven

Den meisten Eltern, vielleicht auch Ihnen, können wir dadurch helfen, indem wir sie an unsere benachbarten oder dem Wohnort nächst gelegenen Realschulen verweisen. Nahezu alle Realschulen in unserer Umgebung können (unter anderem)

  • ein Ganztagsangebot anbieten,
  • unterrichten wie alle bayerischen Schulen „inklusiv“ (Art. 2 BayEUG),
  • sind ebenfalls behindertengerecht ausgebaut,
  • können selbstverständlich auch alle adäquat mit den gängigen „Problemen“ wie z.B. mit ADHS und LRS umgehen,
  • gehen alle aktiv gegen „Mobbing“ vor und
  • können somit auch die pädagogischen „Sonderbedürfnisse und -erfordernisse“ befriedigen wie wir.

 

Wir empfehlen Ihnen daher grundsätzlich, dass Sie Ihr Kind an der für Sie nächst gelegenen Realschule anmelden. Die nächst gelegene Realschule finden Sie auch über folgende Suchseiten:

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihrem Kind alles Gute und eine gute Schulwahl!