Haltung zeigen! Werte leben!

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

wir alle haben vermutlich schon einmal erfahren, wie sich Beleidigungen und Ausgrenzungen „anfühlen“, wie verletzend so etwas sein kann. Unter der Überschrift „Dasmogi.net“ haben wir ein paar Grundregeln zusammengestellt, die uns das tägliche Miteinander erleichtern sollen. Sie gelten neben unserer Hausordnung bzw. fußen auf den Grundwerten, wie man sie auch in unserer Schulverfassung findet. Die Postulate auf dieser Seite können auch direkt als PDF (dasmoginet) heruntergeladen werden.


  • Die Dominik-Brunner-Realschule Poing duldet kein Mobbing, auch nicht online. 
  • Ich beachte im Internet und im Netz die gleichen Regeln und Vorschriften wie sonst im Alltag auch.
    Ich unterlasse alles, was andere bloßstellen, beleidigen oder verletzen könnte. Gerade im Internet überlege ich mir gut, ob und wie ich mich äußere.
  • Was Gewalt ist, entscheidet der/die Betroffene!
    Gewalt kann man z.B. mit Worten, Gesten, mit Fotos/Videos oder auch schriftlich ausüben. Jeder entscheidet selbst, ob er sich dadurch von anderen verletzt fühlt.
  • Ich schütze meine Privatsphäre. Ich stelle daher nichts ins Internet oder in Soziale Netzwerke (wie z.B. Whatsapp), wofür ich mich in ein paar Tagen, Monaten oder Jahren schämen könnte. Das Internet vergisst nichts und ich kann daher nichts mehr löschen.
  • Jeder kann betroffen sein – auch ich.

  • Ich reagiere nicht auf Attacken.
    Ich reduziere die Kontaktmöglichkeiten, um mich und meine Privatsphäre zu schützen.
  • Hilfe holen ist kein Petzen!
    Ich spreche mit einer erwachsenen Person (z.B. mit meinen Eltern, Mitarbeitern der Ganztagsschule, Lehrkräfte usw.), wenn ich sehe, dass jemand im
    Internet, in einem sozialen Chat oder zum Beispiel auf dem Pausenhof beleidigt, ausgegrenzt oder bedroht wird.
  • Ich sichere Beweise durch Screenshots, Videos oder Fotos und wende mich damit so schnell wie möglich an meine Eltern, meine Lehrkräfte oder auch an die Polizei.
  • Ich kümmere mich um andere und biete meine Hilfe an.
  • Ich hole mir selbst Hilfe und kann mich auch an die kostenfreie Hotline 0800/1110333 wenden.

  • Hinschauen, statt wegsehen! Wegschauen ist feige!
  • Jeder muss bei Bedarf einschreiten und anderen helfen! Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft (§ 323c Strafgesetzbuch; unterlassene Hilfeleistung).
  • Cyber-/Mobbing kann strafrechtlich verfolgt werden. Drohung, Erpressung, Nötigung, Beleidigung, Verleumdung usw. sind Straftaten. Egal durch welches Medium,
    egal ob öffentlich oder in „geschlossenen“ Chaträumen usw. – es ist und bleibt eine Straftat, die man sofort der Polizei melden und dort zur Anzeige bringen sollte.

Materialien

Folgende Infos stammen von der empfehlenswerten Website „Klicksafe“ und sollen Ihnen als Eltern bzw. als „Betroffene“ einen Schnelleinstieg bieten, um sich über Schutz- und Hilfemaßnahmen bei Sozialen Netzwerken zu informieren.

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