Informationen zur Abschlussprüfung

Präsentation des Informationsabend am 23.01.2018

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,

auf dieser Seite haben wir Ihnen einige aktuelle Informationen zum Thema Abschlussprüfung zusammengestellt. Die Regelungen zur Abschlussprüfung sind sehr umfassend. Wir können daher Ihnen daher nur die wichtigsten Regelungen in möglichst verständlicher Weise zusammenzufassen und die wesentlichen Fragen  klären. Für besonders komplizierte und ausgefallene Fälle steht Ihnen der vollständige Text der Realschulordnung zum Nachlesen zur Verfügung. Wir werden  die Informationen auf dieser Seite fortlaufend ergänzen und aktualisieren, so dass es sich lohnt, immer wieder mal vorbei zu schauen!

Ihre Dominik-Brunner-Realschule Poing

Bildschirmfoto 2016-06-07 um 08.09.41
Infobrief 07.06.2016 (Beispiel)

Zu folgenden Themen finden Sie im Folgenden Informationen

1. Sammlung von Fragen und Antworten
2. Prüfungstermine
3. Mündliche Prüfungen
4. Notenbildung
5. Bestehen und Wiederholen der Prüfung
6. Kontakte und Anlaufstellen bei Fragen
7. Vorbereitung und Beispiel-Prüfungen

8. Wichtige rechtliche Bestimmungen
(Verhalten im Krankheitsfall, Unterschleif, Hilfsmittel)


1. Sammlung von Fragen und Antworten im Realschulnetz

Unter diesem Link zum Bayerischen Realschulnetz (BRN) finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen,

  • In welchen Fächern findet eine schriftliche Prüfung statt?
  • Wie sieht die schriftliche Prüfung aus?
  • Was wird geprüft?
  • Wie kann eine effektive Vorbereitung aussehen?
  • Wann kann ein Schüler eine mündliche Prüfung ablegen?
  • Wie lange dauert eine mündliche Prüfung?
  • Wie wird die Gesamtnote gebildet?
  • Wann kann Notenausgleich gewährt werden?
  • Kann die Abschlussprüfung wiederholt werden?
  • Abschlussprüfungen der vergangenen Jahre
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 2. Prüfungen / Prüfungstermine

Allgemeines zu den Prüfungen

Es finden vier schriftliche Prüfungen statt. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler muss die schriftliche Prüfung in den Fächern Deutsch und Englisch ablegen. Je nach Wahlpflichtfächergruppe kommen somit noch zwei weitere Prüfungsfächer hinzu.

  • Wahlpflichtfächergruppe I: Mathematik I und Physik
  • Wahlpflichtfächergruppe II: Mathematik II und Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen (BwR)
  • Wahlpflichtfächergruppe III a und b: Mathematik II sowie das jeweilige Wahlpflichtfach*

Hinweis: Die Wahlpflichtfächer für die Gruppe III sind bei uns Französisch (Gruppe IIIa) und  Kunsterziehung (IIIb)

Vor Beginn der schriftlichen Prüfung werden zunächst die Jahresfortgangsnoten in allen Fächern festgesetzt. Diese entsprechen dann auch den Noten im Abschlusszeugnis, soweit es sich um Nichtprüfungsfächer handelt. Die Jahresfortgangsnoten werden den Schülern vor Beginn der schriftlichen Prüfung mitgeteilt. In allen Nichtprüfungsfächern (nur Vorrückungsfächer), in denen das Ergebnis mangelhaft (5) oder ungenügend (6) erzielt wurde, können sich die Schüler einer freiwilligen mündlichen Prüfung unterziehen. Diese hat den gesamten Jahresstoff zum Inhalt und dauert mindestens 20 Minuten. Eine Verbesserung der bisherigen Jahresfortgangsnote ergibt sich grundsätzlich nur dann, wenn das Ergebnis der mündlichen Prüfung um zwei Notenstufen besser ist als die bisherige Note.

Das Kultusministerium stellt zur Abschlussprüfung einheitliche Aufgaben für die schriftliche Abschlussprüfung aller Realschüler in Bayern. Im Fach Deutsch besteht die schriftliche Prüfung (240 Minuten) aus  einem Aufsatz mit Gliederung. Jeder Lehrer wählt für seine Klasse  Themen aus, darunter mindestens eine Erörterung und mindestens einen textgebundenen Aufsatz.

Termine

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3. Mündliche Prüfungen

a) in Nichtprüfungsfächern
  • Teilnahme: freiwillige Meldung (bei Note 5 oder 6 im Jahresfortgang) oder Einweisung (verpflichtend, wenn z. B. Jahresnote nicht geklärt ist)
  • Wertung: Der Prüfungsausschuss setzt aufgrund des Ergebnisses der mündlichen Prüfung und der Gesamtleistung während des Jahres die Jahresfortgangsnote erneut fest. Eine Verbesserung ist nur dann möglich, wenn das Ergebnis der mündlichen Prüfung „eindeutig besser ist“ als der Jahresfortgang.
  • Dauer: in der Regel 20 Minuten
  • Prüfungsstoff: Stoff der 10. Klasse und Grundwissen
  • Prüfer: die Fachlehrkraft der Klasse und eine zweite Fachlehrkraft
  • Bekanntgabe der Note der mündlichen Prüfung: unmittelbar im Anschluss an die mündliche Prüfung;
  • Bekanntgabe der endgültigen Zeugnisnote: siehe Infoschreiben der Schule.

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b) in Prüfungsfächern

Nach der schriftlichen Prüfung können Schüler durch die Prüfungskommission in die mündliche Prüfung eingewiesen werden, wenn der Leistungsstand nach dem Urteil des Prüfungsausschusses durch den Jahresfortgang nicht geklärt ist oder wenn Verdacht auf Unterschleif besteht. Schüler können sich der mündlichen Prüfung (Prüfungszeit 20 Minuten) freiwillig unter-
ziehen, wenn sich Jahresfortgangsnote und Prüfungsnote um eine Stufe unterscheiden und nach Auffassung des Prüfungsausschusses die schlechtere Note als Gesamtnote festzusetzen wäre. Ein Verzicht muss von den Erziehungsberechtigten durch Unterschrift bestätigt werden. Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung zählt doppelt, das der mündlichen einfach. Ist die Note der mündlichen Prüfung um zwei Stufen besser als die schriftliche Note, so errechnet sich z. B. aus schriftlicher Prüfungsnote 4 und mündlicher Prüfungsnote 2 die Prüfungsnote 3; Jahresfortgangsnote 3 und Prüfungsnote 3 ergeben die Zeugnisnote 3.

 

  • Teilnahme: In der Regel freiwillige Meldung (selten: verpflichtende Einweisung durch den Prüfungsausschuss)
  • Voraussetzung bei freiwilliger Meldung: wenn Jahresfortgangsnote und schriftliche Prüfungsnote sich um eine oder drei Stufen unterscheiden und die schlechtere Note die der schriftlichen Prüfung ist (schriftliche Prüfungsnote überwiegt im Allgemeinen) – wichtig: vorherige Beratung mit der Fachlehrkraft (Anforderungen, Verbesserungschancen usw,)
  • Voraussetzung bei Einweisung: Leistungsstand ist nach Meinung des Prüfungsausschusses nicht hinreichend geklärt.
  • Dauer: in der Regel 20 Minuten
  • Prüfungsstoff: Stoff der 10. Klasse und Grundwissen
  • Prüfer: die Fachlehrkraft der Klasse und eine zweite Fachlehrkraft
  • Bekanntgabe der Note der mündlichen Prüfung: unmittelbar im Anschluss an die mündliche Prüfung
  • Bekanntgabe der endgültigen Zeugnisnote: siehe Infoschreiben der Schule

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4. Notenbildung

a) Gesamtprüfungsnote

Falls eine mündliche Prüfung abgelegt wurde, zählt die Note der schriftlichen Prüfung (SPN) doppelt, die der mündlichen einfach.

b) Gesamtnote

Die Gesamtnote (GN) wird in Prüfungsfächern aus der Jahresfortgangsnote (JFN) und der Prüfungsnote (PN) ermittelt. Dabei gibt im Allgemeinen die Prüfungsnote den Ausschlag. Ausnahme:Wenn nach Meinung des Prüfungsausschusses die Jahresfortgangsnote der Gesamtleistung des Prüflings mehr entspricht als die Prüfungsnote

Beispiele:

  • Jahresfortgangsnote 2 – Prüfungsnote 1 ergibt in der Regel Gesamtprüfungsnote 1.
  • umgekehrt: Jahresfortgangsnote 1 – Prüfungsnote 2 ergibt Gesamtnote 2 – es besteht die Möglichkeit zur freiwilligen mündlichen Prüfung
  • Jahresfortgangsnote 1 – Prüfungsnote 3 ergibt Gesamtnote 2 – es besteht keine Möglichkeit zur freiwilligen mündlichen Prüfung
c) Ausgleich zwischen den Gesamtnoten

Der Prüfungsausschuss kann von sich aus einen Ausgleich zwischen den Gesamtnoten in Prüfungsfächern in der Weise durchführen, dass er in einem Fach die bessere, in einem anderen Fach die schlechtere Note festsetzt. Dabei ist die bessere Note im Fach mit den besseren Leistungen zu geben. In diesen beiden Fächern ist dann keine mündliche Prüfung mehr möglich.

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5. Bestehen und Wiederholen der Abschlussprüfung

a) „Normales“ Bestehen

Voraussetzung: in höchstens einem Vorrückungsfach die Note 5

b) Bestehen durch Notenausgleich

Liegt in zwei Vorrückungsfächern die Note 5 vor oder in einem Vorrückungsfach die Note 6, wird immer Notenausgleich gewährt, wenn der Schüler:

  • in einem Vorrückungsfach die Note 1 oder
  • in zwei Vorrückungsfächern jeweils die Note 2 oder
  • in vier Vorrückungsfächern mindestens die Note 3 hat.

Notenausgleich ist ausgeschlossen bei Deutschnote 6 oder bei mehr als zwei negativen Gesamtnoten.

c) Nichtbestehen der Abschlussprüfung

Der Schüler erhält ein Jahreszeugnis, das die Leistungen des Schuljahres ohne Einbeziehung der Abschlussprüfung und folgende Bemerkung: „Der Schüler hat sich der Abschlussprüfung ohne Erfolg unterzogen.“ enthält.

d) Wiederholen der Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung kann einmal wiederholt werden. Wer die Abschlussprüfung wiederholen darf, darf auch die 10. Klasse wiederholen, es sei denn, er überschreitet bei der Wiederholung die Höchstausbildungsdauer (8 Jahre an der Realschule).

e) Freiwillige Wiederholung der Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung kann zur Notenverbesserung als „externer Teilnehmer“ einmal wiederholt werden. Soll auch die 10. Jahrgangsstufe wiederholt werden, so bedarf dies der Genehmigung durch die Schulleitung.

Voraussetzungen dafür sind:

  • schriftlicher Antrag der Erziehungsberechtigten nach Erhalt der Information, dass die Abschlussprüfung nicht bestanden ist
  • Gespräch mit Erziehungsberechtigten, Schüler und Schulleitung

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6. Kontakte und Anlaufstellen bei Fragen

a) Fachliche Fragen

Bei fachlichen Fragen in einem speziellen Fach wenden Sie sich bitte an die Lehrkraft Ihres Kindes.

b) Schullaufbahnberatung

In Fragen zur Schullaufbahn (z.B. wie geht es nach dem Abschluss weiter?) wenden Sie sich bitte an die Klassenleitung oder an Frau Lauterbach, unsere Beratungslehrkraft.

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7. Vorbereitung und Beispiel-Prüfungen

In diesem Archiv  finden Sie Abschlussprüfungen der letzten Jahre in digitaler Form. Hinweis: Aus urheberrechtlichen Gründen können nicht alle Prüfungen angeboten werden.

Hier gelangen Sie zur Auswahl der Prüfungsaufgaben für die entsprechenden Abschlussprüfungsfächer.

 

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8. Wichtige rechtliche Bestimmungen

Alle Bestimmungen zur Abschlussprüfung können Sie hier nachlesen. Wir haben die wichtigsten Normen für Sie im Folgenden zusammengestellt.

8.1 VERHINDERUNG AN DER TEILNAHME – Verhalten im Krankheitsfall (§ 43 RSO )
(1) 1 Erkrankungen, die die Teilnahme einer Schülerin oder eines Schülers an der Abschlussprüfung verhindern, sind unverzüglich durch ärztliches Zeugnis nachzuweisen; die Schule kann die Vorlage eines schulärztlichen Zeugnisses verlangen. 2 § 21 Abs. 3 gilt entsprechend.

(2) Hat sich eine Schülerin oder ein Schüler der Prüfung oder einem Prüfungsteil unterzogen, so können nachträglich gesundheitliche Gründe, denen zufolge die Prüfungsleistung nicht gewertet werden soll, nicht anerkannt werden.

(3) Versäumt eine Schülerin oder ein Schüler eine schriftliche, mündliche oder praktische Prüfung, so wird die Note 6 erteilt, es sei denn, sie oder er hat das Versäumnis nicht zu vertreten.

8.2 UNTERSCHLEIF (§ 45 RSO)
(1) 1 Bedient sich eine Schülerin oder ein Schüler unerlaubter Hilfe oder macht den Versuch dazu (Unterschleif), so wird die Arbeit abgenommen und die Note 6 erteilt. 2 Als Versuch gilt auch das Bereithalten nicht zugelassener Hilfsmittel nach Beginn der Prüfung. 3 Ebenso kann verfahren werden, wenn die Handlungen zu fremdem Vorteil unternommen werden.

(2) In schweren Fällen wird die Schülerin oder der Schüler von der Prüfung ausgeschlossen; diese gilt als nicht bestanden.

(3) 1 Wird ein Tatbestand nach Abs. 1 erst nach Abschluss der Prüfung bekannt, so ist die betreffende Prüfungsleistung nachträglich mit Note 6 zu bewerten und das Gesamtprüfungsergebnis entsprechend zu berichtigen. 2 In schweren Fällen ist die Prüfung als nicht bestanden zu erklären. 3 Ein unrichtiges Prüfungszeugnis ist einzuziehen.

(4) Die Entscheidung in den Fällen der Abs. 1 bis 3 trifft der Prüfungsausschuss.

 

8.3 ZUGELASSENE HILFSMITTEL

Die Liste der zugelassenen Hilfsmittel ergibt sich gem. KMS vom 24.09.2007  (V.2-5S6610-5.97 37), besondere und allgemeine Verfahrenshinweise in den einzelnen Abschlussprüfungsfächern zur Abschlussprüfung 2016 gem. aktuellem KMS zur Abschlussprüfung.

Wichtig für unsere Schülerinnen und Schüler:

  • Die zugelassenen Hilfsmittel dürfen nicht mit Eintragungen versehen werden, sie sind so wie vom Verlag ausgeliefert zu benutzen. Fachliche Fehler dürfen ausgebessert werden (ausschließlich nach vorheriger Genehmigung durch die Lehrkraft, nicht mehr während der Abschlussprüfungen).
  • Alle nicht zugelassenen Hilfsmittel, insbesondere Smartphones, Smartwatches (!), iPods usw. sind zusammen mit allen Schultaschen und den nicht benötigten persönlichen Gegenständen in einem gesonderten Raum einzulagern. Erst nach Abschluss der Prüfung dürfen alle Schülerinnen und Schüler ihre Wertsachen wieder aus dem Raum holen. Dieser Raum wird den Prüflingen vor Beginn der Prüfungen zugeteilt.

Die Prüfungsaufsichten sind angehalten ggf. auch stichprobenartig die Federmäppchen zu kontrollieren. Gleiches gilt für die zugelassenen Hilfsmittel.

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Vortrag: Soziale Netzwerke – Cybermobbing am 25.01.2018 19.00 Uhr

 

Sehr geehrte Eltern,

wir möchten Sie auf einen interessanten Vortrag zum Thema „Soziale Netzwerke und Cybermobbing“ aufmerksam machen, der bei uns im Haus stattfinden wird: Der Vortrag richtet sich vor allem an die Zielgruppe der Eltern von 10- bis 14-Jährigen, wobei natürlich auch „alle anderen“ Eltern herzlich willkommen sind. Merken Sie sich bitte folgenden Termin vor:

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19.00 Uhr
In der Dominik-Brunner-Realschule Poing, Seerosenstraße 13a, 85586 Poing
Referentin: Sabine Jörk, Kommunikationswissenschaftlerin & Medienpädagogin, Medienpädagogisches Referentennetzwerk Bayern

Der Vortrag ist kostenlos. Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Stiftung Medienpädagogik Bayern und des Kreisjugendamtes Ebersberg
finanziert. Sie ist ein Angebot der Kommunalen Jugendpflege. Ansprechpartner bei Fragen unter Tel: 08092/823-311 oder -314

Informationen zum Vortrag: Smartphones mit ihrem Zugang zu Sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten sind aus dem Leben von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Aber: das Internet vergisst nie. Unbedacht ins Netz gestellt oder verschickt, können Bilder und Texte für verschiedene Zwecke missbraucht werden und zu einem Gefühl von Ausgeliefertsein führen. Schlagworte in diesem Zusammenhang sind u.a. Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrecht, Sexting, Cyber-Mobbing, Manipulation durch extreme Gruppierungen bzw. Pädophile. Der Vortrag findet im Rahmen des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern statt, ein Angebot der Stiftung Medienpädagogik Bayern.

Die „Jungen Forscher“ unterwegs als Plastik-Piraten

Im Zuge des Wissenschaftsjahres 2016/17 „Meere und Ozeane“ ergab sich für die Teilnehmer des Wahlfachs Jungen Forscher die Möglichkeit die Wissenschaft zu unterstützen und auf Expedition zu gehen. Plastikmüll in Fließgewässern ist nicht nur hässlich anzuschauen, sondern wird mit dem Wasser in Meere und Ozeane geschwemmt. Dort gefährdet er Tiere und gelangt in die marine Nahrungskette. Das Vorkommen von Plastikmüll in und an deutschen Fleißgewässern ist vielerorts noch unerforscht und so wollten wir im Zuge der Aktion „Plastik-Piraten“ unseren Teil zur Dokumentation der Lage beisteuern.
Zunächst informierten wir uns genau über die Problematik von Plastik in Gewässern und planten den Termin der Probennahme mit Hilfe des Aktionsheftes von https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/.

Wie echte Wissenschaftler haben wir dann am Tag der Probennahme beim Henningbach in Markt Schwaben in Teams verschiedenste Aufgaben übernommen: Das Ufer wurde in Transsekten auf Makroplastik (wie Tüten und weggeworfene Plastikflaschen) untersucht und diese katalogisiert. Mit Hilfe eines Netzes konnte kaum wahrnehmbares Mikroplastik aus dem Bach geholt und erforscht werden. Ein Team hatte die Aufgabe, die Umgebung des Flusses und die dort lebenden Tiere zu beschreiben, sowie die Fließgeschwindigkeit zu bestimmen. Ein weiteres Team ermittelte, ob sich in Ufernähe Müllansammlungen finden lassen. Und das Reporterteam half dabei alle Ergebnisse zusammenzutragen und die Motivation hoch zu halten.
Am Ende des langen und (Gott sei dank sonnigen) Nachmittages entsorgten wir den gesammelten Plastikmüll und es gab als Belohnung ein wohlverdientes Eis.

In den folgenden Wahlfachstunden galt es (wie auch bei echten Forschern), die gesammelten Daten aufzubereiten und an die Datenbank zu übermitteln.
Inzwischen sind die Ergebnisse der deutschlandweiten Aktion auch unter https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/mitmachen/junge-wissenschaftsinteressierte/plastikpiraten/plastikpiraten-ergebnisse.html nachzulesen.

Lisa Krieg

 

Wanderausstellung „Bayerischer Landtag“ eröffnet

MDL Doris Rauscher im Gespräch mit Schülern
MDL Thomas Huber im Gespräch mit Schülern
v.l.n.r.: Bürgermeister. Hingerl, Schulleiter Wabner, MdL Huber, Landrat Niedergesäß, MDL Rauscher

Gestern, 09.01.2018, wurde die Wanderausstellung des Bayerischen Landtages eröffnet, die in der Woche vom 08.01.2018-12 im Atrium der Dominik-Brunner-Realschule zu besichtigen ist. Die Ausstellung hat Frau MDL Doris Rauscher für den Landkreis Ebersberg an die Realschule Poing geholt und gemeinsam mit Herrn MDL Thomas Huber, Herrn Landrat Robert Niedergesäß und Herrn Bürgermeister Albert Hingerl in Anwesenheit von rund 350 Schülerinnen und Schüler eröffnet. Vielen Dank an die Technikgruppe (Hr. Pollner) und vor allem auch an den Chor von Frau Zinsbacher für die musikalische Umrahmung!

Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung (10.01.2018)

MDL Thomas Huber zu Besuch bei den 10. Klassen

Über 100 Schülerinnen und Schüler der Dominik-Brunner Realschule diskutieren mit MdL Huber

In ihrem Lernblog (unser „Digitales Klassenzimmer“) hatten die über 100 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen bereits vorab im Sozialkundeunterricht viele Fragen an ihren Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber, Mitglied des Bayerischen Landtags, vorbereitet. „Was denken Sie, aus welchen Parteien die künftige bundesdeutsche Regierung besteht“, „Wo sehen Sie Schule in 10 Jahren?“, „Ab wann wussten Sie, dass Sie in die Politik gehen möchten? Gab es ein bestimmtes Ereignis?“, waren nur einige der zahlreichen Fragen, für die sich Huber bereitwillig Zeit nahm. Besonderes Interesse zeigten die jungen Menschen auf der einen Seite am persönlichen Werdegang des Politikers. Auf der anderen Seite zeigten die Fragen, dass sie sich auch Gedanken sowohl um die eigene Zukunft als auch um die Zukunft des Landes machen. Angeregt wurde dabei das Thema „Mitpreisbremse“ diskutierst. MdL Huber verabschiedete sich mit einer Verabredung für den Januar: am 09.01. möchte er bei der Ausstellungseröffnung „Der Bayerische Landtag auf Tour“ zur Begrüßung an der Dominik-Brunner-Realschule anwesend sein.

Die Weihnachtstrucker waren da

weitere Fotos können die Nutzer der SchulAPP unter dem Menüpunkt „Bilder“ ansehen

Heute war es so weit: Die Weihnachtstrucker-Mannschaft der Johanniter aus Wasserburg am Inn konnten aus den Händen unserer Klassensprecherinnen und Klassensprecher, begleitet von Verbindungslehrkraft Herrn Schmid und dem Organisator der Sammelaktion, Herrn Heimbucher und Schulleiter Herrn Wabner über 60 Weihnachtspakete entgegen nehmen und in einen der vielen Trucks einladen.

Wir sagen allen, die sich an der Spendenaktion beteiligt und Päckchen gepackt haben, ein herzliches Dankeschön!

Wie geht es jetzt weiter?

Am 26. Dezember treffen sich dann aus ganz Bayern die Trucks der Johanniter und starten gemeinsam in Landshut auf die Reise in die verschiedenen Zielländer wie Albanien, Bosnien und Rumänien (weitere Infos dazu). „In vielen Regionen Südosteuropas leben Menschen in Armut. Viele Familien vor allem in den ländlichen Regionen kommen gerade so über die Runden. Das Leben in den Dörfern ist geprägt von oft miserabler Infrastruktur, hoher Arbeitslosigkeit, schlechten Zukunftsperspektiven. Die gesundheitliche Versorgung und das Bildungsangebot für viele Kinder sind schlecht. Vieles, was uns selbstverständlich erscheint, ist hier für viele unerreichbarer Luxus. Die Aktion Weihnachtstrucker wurde 1994 ins Leben gerufen. Ihr Herzstück: Menschen in Deutschland packen Hilfspakete mit dringend benötigten Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug für notleidende und bedürftige Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung in Osteuropa. Zwischen Weihnachten und Silvester werden die Pakete von freiwilligen Fahrern ehrenamtlich nach Albanien, Bosnien und Rumänien gebracht und dort überwiegend persönlich übergeben. Vor mehr als 20 Jahren starteten die Johanniter-Weihnachtstrucker mit 3.000 Paketen. Inzwischen beteiligen sich viele Tausend Privatleute und zahlreiche Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine mit Hilfspaketen, die anhand einer sorgfältig zusammengestellten Packliste gepackt werden.“ Quelle: http://www.johanniter-weihnachtstrucker.de

Packerl-Einladen im Zeitraffer:

Frohe Weihnachten!

Die gesamte Schulfamilie wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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Schule und Lernen digital: Einblicke in Projekte der Stiftung Bildungspakt Bayern

Am 11.12.2017 haben Hr. Brunk (Leiter der schulinternen Projektgruppe zum Schulversuch Digitale Schule 2020) und Herr Wabner bei einer Festveranstaltung in München aus den Händen von Staatssekretär Georg Eisenreich die offizielle Plakette des Schulversuchs „Digitale Schule 2020“ bekommen. Im Interview mit BR-Moderatorin Frau Schmid konnten wir eines unserer aktuellen Arbeitsfelder vorstellen: Die Weiterentwicklung unserer SchulApp mit dem Ziel, ein digitales Klassenbuch zu entwickeln, mit dem man u.a. den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern automatisiert die Hausaufgaben in der SchulApp anzeigen kann. Wir sind schon sehr auf die Ergebnisse gespannt!

KM-Pressemitteilung Nr. 491 vom 11.12.2017:

Die Digitalisierung ist ein Megatrend, der alle Lebensbereiche erfasst. Wir wollen die Chancen, welche die Digitalisierung bietet, nutzen, ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren. Die Schulen in Bayern sollen die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die digitale Welt vorbereiten. Die Stiftung Bildungspakt Bayern leistet mit ihren innovativen Projekten einen wichtigen Beitrag bei dieser Aufgabe“, so Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, heute bei der Veranstaltung „Schule und Lernen digital: Einblicke in Projekte der Stiftung Bildungspakt Bayern“.

Zwölf neue Netzwerkschulen aus ganz Bayern entwickeln seit diesem Schuljahr im Rahmen des Schulversuchs „Digitale Schule 2020“ zusammen mit acht Modellschulen Konzepte, wie der Mehrwert digitaler Medien für alle Fächer und Jahrgangsstufen gut genutzt und Medienkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern nachhaltig und umfassend aufgebaut werden kann.

Staatssekretär Eisenreich betonte: „Ein wesentliches Ziel von ,Digitale Schule 2020‘ ist es auch, die Zusammenarbeit und den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Schulen über Schularten hinweg zu stärken. Durch die Erweiterung des Modellversuchs um die zwölf neuen Netzwerkschulen entsteht ein Multiplikatorennetzwerk, das wertvolle Unterstützung für andere Schulen in Bayern anbieten kann.“

Der Modellversuch „Digitale Schule 2020“ wird von der Stiftung Bildungspakt Bayern durchgeführt und von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstützt. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, erklärte: „Bayern hat auf dem Weg zur digitalen Bildung schon wichtige Schritte gemacht, es bleibt aber noch viel zu tun. So muss die digitale Infrastruktur in den Schulen massiv ausgebaut werden, und die Schülerinnen und Schüler müssen lernen, digitale Medien zielorientiert und souverän zu nutzen. Die Lehrer benötigen im Schulalltag Unterstützung durch technische und medienpädagogische Fachkräfte. Der Schulversuch ‚Digitale Schule 2020‘ setzt genau hier an. Die Netzwerkschulen arbeiten daran, qualitativ hochwertige Konzepte für die systematische Integration digitaler Medien in den Schulalltag zu entwickeln. Ihre Ergebnisse und ihr Wissen werden sie anschließend allen bayerischen Schulen zu Verfügung stellen. Deshalb unterstützen wir den Schulversuch ‚Digitale Schule 2020‘ sehr gerne als Hauptsponsoren.“

Daneben wurden bei der Veranstaltung auch Einblicke in die Projekte „Unterricht digital“ und „lernreich 2.0“ der Stiftung Bildungspakt Bayern gewährt.

Weitere Informationen zu den genannten Projekten finden Sie unter:

http://bildungspakt-bayern.de/digitale-schule-2020/
http://bildungspakt-bayern.de/unterricht-digital/
http://bildungspakt-bayern.de/lernreich-2-0/

Die Schulen, die am Modellversuch „Digitale Schule 2020“ teilnehmen:

Neue Netzwerkschulen:
Staatliche Realschule Arnstorf
Staatliche Realschule Gauting
Gymnasium Königsbrunn
Grundschule München Gänselieselstraße 33
Gymnasium Pfarrkirchen
Dominik-Brunner-Realschule Poing
Karl-Dehm-Mittelschule Schwabach
Mittelschule Schwarzach
Grund- und Mittelschule Sonnefeld
Grundschule an der Würm Stockdorf
Gymnasium Veitshöchheim
Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule Weilheim i. OB

Modellschulen:
Comenius Grundschule Buchloe
Gymnasium Casimirianum Coburg
Mittelschule Ebern
Realschule am Europakanal II Erlangen
Mittelschule Neunburg v. Wald
Grundschule Offenstetten
Gymnasium Ottobrunn
Realschule Schöllnach

Prüfungszentrum der weltweit anerkannten Zertifizierung für Französisch DELF

Als Prüfungszentrum der weltweit anerkannten Zertifizierung für Französisch als Fremdsprache übernehmen die Dominik-Brunner-Realschule bzw. unsere Französischlehrkräfte, die die Abnahme des DELF-Diploms ermöglichen, eine immer wichtigere Rolle für die Förderung der französischen Sprache in Bayern.

Das DELF-Diplom stellt nicht nur eine wertvolle zusätzliche Qualifikation bei Bewerbungen für Studium und Beruf dar, sondern auch eine neuartige Motivation für die französische Sprache: Die Vorbereitung auf das DELF-Diplom bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Französisch von einer anderen, lehrgangs- und lehrbuchunabhängigen Perspektive aus zu sehen und zu schätzen.

WARUM FRANZÖSISCH LERNEN?

  • Französisch gehört neben Englisch zu den großen internationalen Sprachen: Es wird in 47 Staaten auf der Welt von über 400 Millionen Menschen In 35 Staaten ist es Amts- oder Verkehrssprache.
  • Französisch hat eine führende Rolle in Europa und besonders in der EU, viele Länder sind ganz oder teilweise französischsprachig (Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz). Außerdem wird in vielen afrikanischen Ländern und in Kanada in der Provinz Québec Französisch gesprochen.
  • Daneben ist Französisch eine der offiziellen Sprachen und Arbeitssprachen der großen internationalen Organisationen wie der UNO, der NATO, der OECD, der EU, des Europarates etc.
  • Ohne die Zusammenarbeit Frankreichs und Deutschlands wäre Europa heute nicht das, was es ist.

Französisch spielt in den verschiedensten Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens eine tragende Rolle:

  • Frankreich ist die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner. Viele deutsche Firmen und wissenschaftliche Institute haben Kooperationen mit französischen Firmen.
  • Kommunikationsfähigkeit in mindestens zwei modernen Fremdsprachen ist Voraussetzung dafür, dass auch der Einzelne im zukünftigen Europa seine berufliche Position ausbauen und festigen kann; denn Mehrsprachigkeit ist eine Schlüsselqualifikation für Wettbewerbsfähigkeit und berufliche Mobilität.
  • Wer sich auf dem europäischen Arbeitsmarkt behaupten will, braucht Fremdsprachenkenntnisse. Das wird in den Stellenanzeigen und da Frankreich der wichtigste Handelspartner Deutschlands ist, sind Französischkenntnisse von großem Vorteil.
  • Vor allem in den Studiengängen von Natur-und Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften sind Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich. Französisch stellt ein berufliches und gesellschaftliches Plus in einer hochtechnisierten Welt dar.
  • Französisch ist noch immer Voraussetzung für eine Diplomatenlaufbahn, nach wie vor gehört es zu den wichtigsten Weltsprachen.
  • Angesichts einer wachsenden Globalisierung ist das oberste Ziel des Französischunterrichts die interkulturelle Handlungsfähigkeit.

Das DELF (Diplôme d‘Études en Langue Française) ist das einzige national und international anerkannte Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache.

Das vom Französischen Kulturministerium ausgestellte Diplom kann während der Schulzeit erworben werden und ist weltweit und unbegrenzt gültig. Es wird von Industrie und Handel anerkannt, so dass SchülerInnen schon während der Schulzeit eine Möglichkeit haben, ihre Berufsaussichten zu verbessern.

 Vorteile des DELF-Diploms:

  • fördert die Sprachkompetenz (Hör- und Leseverstehen, Sprechen, Schreiben);
  • zeichnet individuell und schulunabhängig die Sprachkenntnisse der SchülerInnen mit einem international anerkannten Diplom aus;
  • steigert die Motivation der SchülerInnen für Französisch durch mehr Selbstvertrauen;
  • bietet zudem SchülerInnen, die Französisch abwählen möchten, die Möglichkeit, ihre erworbenen Kenntnisse nachzuweisen.

Des Weiteren finden Sie nachfolgend einen Link zur aktuellen Broschüre „Französisch ist mehr“, die Französisch als Fremdsprache in Deutschland bewirbt.
https://muenchen.institutfrancais.de/bildung/fuer-lehrer/franzoesisch-ist-mehr

Dominik-Brunner-Realschule erhält Auszeichnung – Schulprofil „Inklusion“

Schon seit Jahren werden Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam an der Dominik-Brunner-Realschule unterrichtet. Nun hat sich die Schulgemeinschaft um das Schulprofil Inklusion beworben – mit Erfolg. Kürzlich nahm Schulleiter Matthias Wabner die Auszeichnung von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich in München entgegen. Die Realschule in Poing darf nun seit diesem Schuljahr das Schulprofil „Inklusion“ führen.

Pressemeldung des Kultusministeriums: https://www.km.bayern.de/pressemitteilung/10929/nr-376-vom-02-10-2017.html

Urkundenübergabe an das Schulforum

„Damit wird von Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gewürdigt, dass die Schule sich seit Schulgründung in besonderer Weise Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf annimmt“, freut sich Schulleiter Matthias Wabner über die Auszeichnung. Im Rahmen der 1. Schulforumssitzung hat Direktor Wabner die Urkunde den Schülersprechern sowie Vertretern der Eltern und Lehrkräfte mit den Worten „Die Urkunde gebührt unseren Schülerinnen und Schüler sowie unseren Lehrkräften, die gemeinsames Lernen an unserer Schule leben“ übergeben.

Urkundenübergabe durch Staatssekretär Georg Eisenreich